Hauptsache preiswert - Verantwortung für die Produktion übernehmen

 

Das bewährte nachhaltige Projekt der Industrieklassen erfolgte dieses Jahr im neuen digitalen Format.

Der Arbeitsauftrag für unsere UnterstufenschülerInnen des Bildungsgangs Industrie war es diesmal, eine eigene nachhaltige Produktlinie für Kaffee, Schokolade, Jeans bzw. Kosmetik/Seife zu entwickeln und die Ergebnisse auf einer digitalen Pinnwand zu „posten“.

An drei Berufsschultagen hatten die SchülerInnen viele kreative Lösungen erarbeitet, die sie dann in der letzten Schulwoche präsentierten. In Podcasts informierten die Teams über geplante Lieferketten und die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in den Ländern des Kakao- und Kaffeeanbaus. In einem selbst gedrehten Film wurde das Produktkonzept einer nachhaltigen Aachener Kaffeemarke vorgestellt. Weiterhin erarbeiteten die SchülerInnen auch Hintergrundinformationen zu ihren Projekten; so wurden Alternativen für lange Transporte oder die Entsorgung von Textilien - wie z.B. Upcycling - in Grafiken, Fotos und Powerpoints problemorientiert zusammengefasst und auf die digitale Pinnwand geheftet.

Eine gut duftende Seife wurde als einziges analoges Produkt präsentiert – ein selbst hergestelltes Muster aus einer neuen nachhaltigen Kosmetiklinie.

Die anschließenden digitalen bzw. analogen Workshops mit Trans-Fair-Experten boten die Chance über die Realisierung der ausgearbeiteten Ideen zu diskutieren. Aber auch allgemeine Hintergrundinformationen über Preise, Nachfrage- und Absatzmöglichkeiten fair gehandelter Produkte in Deutschland, den Einfluss von marktbeherrschenden Handelsunternehmen und den Anforderungen für eine Fairtrade-Siegelung wurden thematisiert.

Das fächerübergreifende Projekt „Hauptsache preiswert“ beschäftigt sich jedes Jahr mit den Aspekten des fairen Handels im Unterricht, womit wir auch ein Kriterium für unsere Auszeichnung zur Fairtrade School erfüllen. Seit dieser Woche sind wir Fairtrade School!

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